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Woher ein Produkt kommt, das ist immer eine Frage, die man sich stellt, bevor man dies bestellt. Die einzige Möglichkeit dies herauszufinden ist die Verpackung. Doch auf den Verpackungen stehen auch nicht immer die Informationen, die man gerne haben möchte. Abhilfe schaffen will nur Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Sie will ein sogenanntes Regionalfenster für die Verpackung haben. Auf diesem soll die Herkunft der Zutaten vermerkt sein. Das ist dem Prinzip nach eine sehr gute Idee, dies sagen auch Händler und Hersteller. Doch es gibt natürlich auch hier gewisse Skepsis. Dennoch wäre es für die Verbraucher wieder eine gewisse Sicherheit, die sie erlangen, um letztlich auch zu wissen, ob sie das Lebensmittel auch wirklich vertragen. Denn die Inhaltsstoffe können für einige Verbraucher auch total schädlich sein. Allerdings sieht es aus, dass Lebensmittel in Deutschland nicht dort hergestellt bzw. verarbeitet (von den Zutaten her), wo sie auch verpackt werden.
Schinken aus dem Schwarzwald
Das beste Beispiel dafür sind die Krabben aus der Nordsee. Sie werden in der Nordsee gefangen und in Nordafrika verarbeitet, dann mit dem LKW wieder zurück nach Deutschland zum Verpacken gebracht. Da fragt sich, ob es sich um ein afrikanisches Produkt oder um ein deutsches Produkt handelt. Ein weiteres Beispiel ist der Schwarzwälder Schinken. Bei diesem wird jedoch genau darauf geachtet, dass er wirklich im Schwarzwald verarbeitet wird, wobei es nicht so ist, dass das Fleisch nicht aus dem Schwarzwald stammt. Verbraucher, die das nicht wissen, glauben dies jedoch. Selbst bei einem derartigen Spitzenprodukt ist also die Kennzeichnung nicht eindeutig.
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